Der Baby Schlaf
Während der ersten Lebenswochen wird Ihr Baby immer wieder wachen und schlafen. Manche Babys schlafen am Tag 16 Stunden, andere weniger. Der Schlafbedarf ist individuell verschieden. Nächte mit Unterbrechungen sind während der ersten Wochen oder auch länger unvermeidlich, wenn Ihr Baby häufiger gefüttert werden muß.
Die meisten Mütter nehmen diese kurzen Nächte als Teil ihrer Fürsorge hin. Der Mangel an Schlaf bringt schließlich auch die besten Eltern zur Erschöpfung. Also versuchen auch Sie, tagsüber etwas Schlaf zu bekommen, während Ihr Baby schläft.
Viele Babys brauchen Hilfe, um sich in eine Schlafroutine hineinzufinden. Von Anfang an ist es sinnvoll, die nächtlichen Mahlzeiten in aller Ruhe zu verabreichen.
Sprechen Sie leise, und halten Sie das Licht gedämpft, so daß Ihr Baby langsam merkt, daß es Unterschiede gibt zwischen Tag und Nacht. Wenn Sie von Anfang an eine Schlafenszeit festlegen, indem Sie das Kind baden, ihm die Kleidung wechseln, es füttern, ein wenig mit ihm spielen, es liebkosen und dann ins Bett bringen, ersparen Sie sich für die spätere Zeit viele Probleme.
Babys brauchen manchmal Hilfe, um einschlafen zu können. Zum Beispiel sanftes Wiegen, das Nuckeln an einem Schnuller, leisen Gesang der Mutter oder eine Spieluhr.
Wie Sie mit Störungen umgehen, kann für kommende Schlafprobleme richtungweisend sein. Wenn Ihr Baby zum Beispiel nachts schreit und sofort gefüttert wird, dann kann dies leicht zur Gewohnheit werden. Und dabei wollte Ihr Baby vielleicht nur beruhigt oder liebkost werden.
Wenn Ihr Kind in der Nacht also immer wieder wach wird, dann sollten Sie nach der Ursache suchen. Meinen Sie, es hat wirklich Hunger, hilft vielleicht schon ein Milchbrei am Abend. Haben Sie das Gefühl, das Kleine hat nachts Durst, dann sollten Sie ihm kühles Wasser anstelle von Milch geben. Es wird bald feststellen, daß es sich nicht lohnt, für Wasser aufzuwachen!
Vielen Eltern sind folgende Richtlinien hilfreich, um Schlafprobleme zu lösen oder wenigstens zu vermindern.
Richten Sie immer ein Zubettgeh-Ritual ein, mit Bad, Mahlzeit, Spielen und Beruhigungsphase.
Wenn Ihr Kind weint, warten Sie 5-10 Minuten, bis Sie ins Kinderzimmer gehen.
Wenn Ihr Kind einen Schnuller oder eine Schmusedecke braucht, achten Sie darauf, daß diese in Reichweite liegen.
Wenn Ihr Baby durstig zu sein scheint, geben Sie ihm klares, abgekochtes Wasser zu trinken.
Wenn Ihr Kind die Dunkelheit nicht mag, lassen Sie ein sicheres Nachtlicht brennen.
Ihr Kinderarzt wird Sie gerne beraten, wenn Ihr Kind Schlafprobleme hat.
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