Goldstaub in der Schwangerschaft
Ich habe bereits Ihren Beitrag bzgl. Amalgambehandlung in der Frühschwangerschaft gelesen. Ich, bzw. meine Frau und ich, haben ein ähnliches Problem. Meine Frau war in der 5. Schwangerschaftswoche (zu einem Zeitpunkt, wo wir noch nichts von der Schwangerschaft wussten) zu einer Zahnbehandlung. Hierbei wurde ein 2 Wochen vorher eingesetztes Provisorium entfernt, eine Goldkrone eingesetzt und angepasst. Das Ganze geschah zwar ohne Narkose. Was uns nun aber besonders Sorgen bereitet, sind die Goldspuren die beim Abschleifen und Anpassen von meiner Frau aufgenommen wurden (es wurde wohl ziemlich viel abgeschliffen). Inwiefern kann dieser "Goldstaub" das Ungeborene schädigen und wie wahrscheinlich sind derartige Schädigungen?
Wissenschaftliche Untersuchungen zu der von Ihnen aufgeworfenen Frage sind mir nicht bekannt. Mein medizinischer Verstand sagt mir aber, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit irgendeiner schädigenden Auswirkung nicht zu rechnen ist, da hochgoldhaltige Legierungen biologisch gut verträglich sind und der feine Goldstaub zum einen meist bei der Bearbeitung durch die zahnärztliche Helferin abgesaugt wird, und zum anderen der noch verbleibende Rest natürlicherweise wieder nach außen gelangt.
Dr. de Cassan
