ich würde wahninig gerne nächstes jahr ein pflegekind haben.
ich möchte eine sogennante,,springerin´´ sein. und natürlich auch mein eigenes kind haben.
was hält ihr davon?
sind hier auch mütter die ein pflegekind zu hause hatte oder hat?
oder kennt ihr wenn mit solche erfahrungen?
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kenne eine Familie mit Pflegekindern, die sind allerdings inzwischen alle erwachsen.
Pflegekinder kommen meist, nicht immer, aus einem Elternhaus mit Problemen. Oftmals sind diese nicht einfach und haben viele traumatische Probleme. Zeigt sich dann in ihrer Art. D.h. wenn du so etwas machen möchtest, musst du starke Nerven haben. Und darauf vorbereitet sein, dass die Kinder auch wieder zu ihren Eltern zurückgehen, falls sich die Situation da bessert.
Vermittlung läuft meines Wissens über das Jugendamt. Die schauen aber auch, ob du geeignet bist. Einfach so geht das nicht. Du musst die entsprechenden Räumlichkeiten haben, als Mensch geeignet sein und bestimmt noch vieles mehr. Aussuchen kannst du dir die Kinder auch nicht, werden übermittelt.
Wünsche dir viel Glück bei deinem Vorhaben. Meine Nerven reichen nur für meine eigenen Kinder.
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ich bin drauf engstellt kinder los zu lassen ich arbeite mit ihnen.. ich habe gute nerven und kann mit problem kindern echt gut umgehen. ich möchte diese kinde eine schöne zeit und schöne erfahrungen bieten.
ich wäre natürlich froh wenn zuhause wieder alles gut ist und sie zurück können ich würde dies sogar unterstützen.
ich habe mein vater auch grade erst kennen gelernt und wäre froh gewesen wenn ich schon früher dazu gekommen wäre aber ging leider nicht da er im schlechten zustand war.
ich kann mir gut vorstellen das ich dafür geeignet bin aber das muss das jugendamt wissen..
aber so erfahrungen von anderen würde ich gerne wissen wollen
danke für deine antwort
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Ich finde es lobenswert, dass du Kindern in miserablen Situationen helfen möchtest . Du solltest aber zwei Punkte bedenken und nich unterschätzen :
- Die Arbeit ist etwas anderes. Wenn du Kinder, die möglicherweise psychisch instabil sind 24h um dich hast kannst du nich mal eben nach einem Dienst nach Haus gehen und abschalten . Sie sind immer da und präsent. Sie werden dich an deine Grenzen bringen . Weil sie genauso wie du wissen, dass es ein Arangement auf Zeit ist
- deine Kinder können darunter leiden. Sie können schlechter als wir Erwachsene Emotionen an und abstellen. Und gerade kleine Kinder kann es extrem belasten, wenn ein vertrautes Umfeld sich immer wieder verändert
Wo hast du denn gearbeitet?
Liebe grüsse
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Ich hab mal 5 Monate in einer Außenwohngruppe vom Jugendamt gewohnt. Da waren teilweise sehr kaputte Mädels. Da guckst du in Abgründe, die dich selber mit rein ziehen können. Und ich denke, es ist da bei Kindern noch schwerer. Bei Jugendlichen kann man sagen, dass sie es selber kapieren müssen oder eh zum scheitern verurteilt sind. Aber bei Kindern mit ansehen zu müssen und dennoch nur einen eingeschränkten handlungsrahmen zu haben finde ich schon sehr hart. Ich meine mit Problemkindern nicht Kinder , die mal hier bocken , da trotzen und sich zwischendrin einnässen. Sondern es gibt da teilweise sehr schwerwiegende Schädigungen, die teilweise sogar bis zu selbstverletzungen oder Aggressionen gegen Mitmenschen gehen können. Klar ist das jetzt das eine Extrem und es gibt sicherlich auch "harmlose" Fälle, wo Kinder nicht wegen Misshandlungen etc. aus den Familien geholt werden, sondern durch tragische Ereignisse Eltern verlieren, die sie sehr geliebt haben, aber selbst da wird es erstmal zu Schwierigkeiten kommen.
Ich will jetz net den Mensch mit dem erhobenen Zeigefinger mimen, aber das muss echt sseeeeehr gut überlegt werden und ich würd erstmal gucken, wie es mit eurer Maus läuft, wenn sie dann auf der Welt ist. es gibt doch sicherlich auch Weiterbildungen in der Richtung , die man machen kann. Oder eben vom JA entscheidungshilfen. Vieleicht kannst du ja einer Pflegefamilie über die Schulter schauen und gucken, ob es wirklich was für dich ist. Klar kann man hier Erfahrungen schildern, aber jeder Mensch ist verschieden und was für mich schwer auszuhalten ist, kann für jemanden anders einfach sein...
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Das was cherrie geschildert hat, meine ich mit Traumata und ihren Auswirkungen. Wollte es nicht so krass ausdrücken. Und auch, dass man nicht mal eben nach Hause geht und abschalten kann. Dafür braucht man starke Nerven, je nach Kind.
Aber so eine Art Praktikum, also über die Schulter schauen, ist eine gute Idee.
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