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Fehlgeburt

Die größte Angst einer werdenden Mutter in den ersten Wochen der Schwangerschaft ist die vor einer Fehlgeburt. Hierbei handelt es sich um eine vorzeitige unfreiwillige Beendigung der Schwangerschaft, wobei es Fälle gibt, in den die tote Frucht vom Körper selbst ausgestoßen wird oder aber auch durch eine Ausschabung erfolgen muss. Von einer Fehlgeburt ist die Rede, wenn das Geburtsgewicht unter 500g liegt und vor Beginn der 24. Schwangerschaftswoche eintritt. Fehlgeburten werden in Frühaborte und Spätaborte unterschieden, wobei die meisten Fehlgeburten bis zur 12 Schwangerschaftswoche vorkommen. In den meisten Fällen kommt es im Vorfeld einer Fehlgeburt zu starken Blutungen, die teilweise von einer Wehentätigkeit begleitet werden. Jedoch muss nicht jede Blutung sofort bedeuten, dass es sich um eine Fehlgeburt handelt. Aufgrund der modernen Medizin ist es möglich, auch eine drohende Fehlgeburt zu verhindern. Vor allem gehört hierzu Bettruhe und absolut Stressfreiheit. Die vaginalen Untersuchungen werden in diesem Fall auf ein Minimum reduziert, sodass die Chancen recht gut stehen, das Kind zu retten. Handelt es sich um eine beginnende Fehlgeburt, kann man den Prozess nicht aufhalten. Die vaginale Blutung ist sehr stark und auch die Schmerzen sind intensiv. Der Muttermund ist geöffnet und der Arzt kann bei der vaginalen Untersuchung Schwangerschaftsmaterial ertasten und die fetalen Vitalitätszeichen fehlen. Zudem gibt es eine unvollständige Fehlgeburt, bei der der Fötus ausgestoßen wird, allerdings nicht die Plazentateile. Diese müssen entfernt werden, damit es nicht zu einer aufsteigenden Infektion kommt. Beim vollständigen Abort wird der Embryo und die Plazenta ausgestoßen, was meist vor der 16. Schwangerschaftswoche passiert.

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