Flugreisen in der Schwangerschaft

Flugreisen in der Schwangerschaft stellen im Grunde kein Problem dar, solange es der gesundheitliche Zustand der werdenden Mutter zulässt. Allerdings sollte man Langstreckenflüge vermeiden, denn die Strahlenbelastung bei einem Flug wird meist vernachlässigt und stellt doch ein erhöhtes Risiko für die werdende Mutter und das ungeborene Kind dar. Empfohlen wird, dass im ersten Schwangerschafdrittel überhaupt keine Flugreise vorgenommen werden sollte, denn zu diesem Zeitpunkt ist das Baby noch sehr empfindlich. Auch bei einer Mehrlingsschwangerschaft raten Ärzte eher von Flugreisen ab, ganz gleich zu welchem Zeitpunkt der Schwangerschaft. Auch Frauen, die bereits eine Fehlgeburt hatten oder unter einer Hetz-Kreislauferkrankung leiden, sollten Flugreisen in der Schwangerschaft vermeiden. Zudem ist durch Flugreisen in der Schwangerschaft die Gefahr einer Thrombose erhöht, denn bei Schwangeren kann sich ein solches Blutgerinnsel schneller bilden, als bei nicht schwangeren. Begünstigt wird das Risiko einer Thrombose bei Flugreisen in der Schwangerschaft durch die eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten in den Flugzeugen. Des Weiteren muss man auch bedenken, dass in vielen fernen Ländern bestimmte Impfungen Voraussetzung für die Einreise sind. Eine Impfung während der Schwangerschaft ist allerdings nicht zu empfehlen. Zudem kann der Stress eines Fluges oder eine Flugangst vorzeitige Wehen auslösen und zu einer Frühgeburt führen. Recht unbedenklich sind Flugreisen in der Schwangerschaft im mittleren Drittel. Hier ist das Baby völlig ausgebildet und wenn der allgemeine gesundheitliche Zustand einwandfrei ist, spricht auch nichts gegen einen Flug. In den letzten acht Wochen wird allerdings generell von einer Flugreise abgeraten, denn es soll so vermieden werden, dass das Baby im Flugzeug zur Welt kommt.

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